Infos – Wissen, Newsletter, FAQ & Glossar
Wissen aus unserer Arbeit: Prinzipien, Begriffe und ehrliche Antworten aus der XSITE Academy. Damit du jede Entscheidung nachvollziehen kannst, statt sie glauben zu müssen.
Der erste Eindruck fällt, bevor ein Wort gelesen wird – und was das für dein Design bedeutet.
Neuromarketing · Lindgaard et al., 2006
Warum drei klare Pakete mehr verkaufen als zehn Optionen – und wie du dein Angebot strukturierst.
Verkaufspsychologie · Iyengar/Lepper, 2000
Mere-Exposure und Endorsement: Wie Vertrautheit unbewusst Vertrauen erzeugt – bei uns und bei dir.
Markenarchitektur · Zajonc, 1968
Alle zwei Wochen ein Prinzip aus Marketing, Webdesign oder Sales – verständlich erklärt, mit Quelle und Praxis-Transfer. Kein Spam, keine Floskeln.
Ohne Verkaufsfloskeln, mit dem, was wirklich zählt. Deine Frage ist nicht dabei? Stell sie uns einfach direkt.
Fachbegriffe stehen oft zwischen dir und einer guten Entscheidung. Hier sind sie alle – in klarer Sprache, sortiert nach Themenfeldern, damit du Zusammenhänge siehst statt isolierter Vokabeln.
Bevor ein einziger Beitrag entsteht, braucht es ein Fundament. Diese Begriffe beschreiben, wie aus Zielen ein Plan wird.
Marketing – Die Gesamtheit aller Maßnahmen, mit denen du dein Angebot sichtbar machst, Vertrauen aufbaust und Kunden gewinnst. Gutes Marketing ist kein Zufall, sondern folgt einer Strategie.
Marketingstrategie – Der übergeordnete Plan, der festlegt, wen du erreichen willst, mit welcher Botschaft und über welche Kanäle. Ohne Strategie bleibt jede einzelne Maßnahme Stückwerk.
Marketing-Mix – Die Kombination der klassischen vier Stellschrauben Produkt, Preis, Platzierung und Promotion (die „4 P“). Sie helfen, ein Angebot rundum durchzudenken.
Zielgruppe – Die Gruppe von Menschen, die du mit deinem Angebot ansprechen willst – beschrieben nach Merkmalen wie Alter, Beruf, Bedürfnissen oder Verhalten.
Buyer Persona – Ein konkretes, fast schon menschliches Profil deines Wunschkunden. Statt „Frauen 30–50“ beschreibst du „Sandra, 38, Inhaberin eines Cafés, wenig Zeit, sucht verlässliche Partner“.
ICP (Ideal Customer Profile) – Das Profil deines idealen Kunden – der, bei dem dein Angebot den größten Nutzen stiftet und der am besten zu dir passt. Hilft, Marketing nicht zu verzetteln.
USP (Unique Selling Proposition) – Dein Alleinstellungsmerkmal – der Grund, warum Kunden dich und nicht den Wettbewerber wählen. Klar formuliert, ehrlich, belegbar.
Positionierung – Der Platz, den deine Marke im Kopf deiner Kunden einnimmt. Gute Positionierung macht dich vergleichbar einzigartig statt austauschbar.
Branding – Der Aufbau einer wiedererkennbaren Markenidentität – Name, Logo, Farben, Sprache und Haltung. Branding sorgt dafür, dass man sich an dich erinnert.
Corporate Design – Das einheitliche visuelle Erscheinungsbild deines Unternehmens über alle Kanäle hinweg – von der Visitenkarte bis zur Website.
Tone of Voice – Die Art, wie deine Marke spricht – sachlich, nahbar, frech oder seriös. Ein einheitlicher Ton schafft Wiedererkennung und Vertrauen.
Reichweite – Die Anzahl der Menschen, die eine Botschaft sehen. Wichtig, aber allein wenig wert – entscheidend ist, ob die richtigen Menschen erreicht werden.
Conversion – Der Moment, in dem ein Besucher zur gewünschten Handlung übergeht – etwa eine Anfrage stellt, bucht oder kauft.
Conversion-Rate – Der Anteil der Besucher, die tatsächlich die gewünschte Handlung ausführen. Aus 100 Besuchern werden 3 Anfragen – das sind 3 % Conversion-Rate.
Funnel (Marketing-Funnel) – Das Bild eines Trichters für die Kundenreise: Aus vielen Interessenten oben werden über mehrere Stufen einige zahlende Kunden unten.
Customer Journey – Der gesamte Weg eines Kunden von „kennt dich nicht“ bis „empfiehlt dich weiter“. Marketing begleitet jede Station dieses Weges.
Lead – Ein konkreter Interessent, der sein Interesse gezeigt hat – etwa durch eine Anfrage oder das Hinterlassen seiner Kontaktdaten.
Lead-Magnet – Ein nützliches, kostenloses Angebot (Checkliste, Leitfaden, Rechner), das du im Tausch gegen Kontaktdaten anbietest. So werden aus Besuchern Leads.
KPI (Key Performance Indicator) – Eine Schlüsselkennzahl, an der du Erfolg misst – etwa Anfragen pro Monat, Conversion-Rate oder Kosten pro Lead.
ROI (Return on Investment) – Das Verhältnis von Ertrag zu Einsatz. Investierst du 1.000 € und gewinnst 4.000 € Umsatz daraus, liegt der ROI bei 300 %.
Inhalte sind das, was deine Marke sichtbar und nahbar macht. Diese Begriffe drehen sich um das Was und Wie der Veröffentlichung.
Content – Alle Inhalte, die du veröffentlichst – Texte, Bilder, Videos, Beiträge. Guter Content informiert, unterhält oder löst ein Problem, statt nur zu werben.
Content-Marketing – Die Strategie, mit hilfreichen Inhalten Vertrauen und Reichweite aufzubauen, statt direkt zu verkaufen. Du gibst zuerst, bevor du nimmst.
Redaktionsplan – Ein Fahrplan, der festlegt, welche Inhalte wann und auf welchem Kanal erscheinen. Sorgt für Regelmäßigkeit statt Aktionismus.
Posting – Ein einzelner veröffentlichter Beitrag auf einem Social-Media-Kanal.
Reel / Short – Ein kurzes, vertikales Video (Instagram, TikTok, YouTube). Aktuell eines der reichweitenstärksten Formate.
Story – Ein flüchtiger Beitrag, der nach 24 Stunden verschwindet – ideal für Spontanes, Einblicke und Nähe.
Community Management – Das aktive Betreuen deiner Follower: Kommentare beantworten, auf Nachrichten reagieren, Beziehungen pflegen. Aus Reichweite wird so Bindung.
Engagement – Jede Interaktion mit deinen Inhalten – Likes, Kommentare, Shares, Speichern. Ein Maß dafür, wie sehr deine Inhalte Menschen bewegen.
Engagement-Rate – Der Anteil der Menschen, die mit einem Beitrag interagieren, gemessen an der Reichweite. Sagt mehr aus als reine Follower-Zahlen.
Hashtag – Ein mit # markiertes Schlagwort, über das Inhalte auffindbar und thematisch gebündelt werden.
Call-to-Action (CTA) – Eine klare Handlungsaufforderung wie „Jetzt anfragen“ oder „Mehr erfahren“. Ohne CTA bleibt selbst guter Content wirkungslos.
Storytelling – Das Erzählen von Geschichten statt des bloßen Aufzählens von Fakten. Geschichten bleiben hängen, Fakten verblassen.
User Generated Content (UGC) – Inhalte, die deine Kunden selbst erstellen – etwa Fotos mit deinem Produkt. Besonders glaubwürdig, weil echt.
Influencer – Eine Person mit Reichweite und Vertrauen in einer bestimmten Zielgruppe, deren Empfehlung Gewicht hat.
Testimonial – Eine Kundenstimme oder Empfehlung, die Vertrauen schafft, weil sie von außen kommt statt von dir selbst.
Carousel (Karussell) – Ein Beitrag aus mehreren Bildern zum Durchwischen – ideal, um Schritt für Schritt zu erklären.
Deine Website ist deine digitale Zentrale. Diese Begriffe helfen dir zu verstehen, was sie schnell, sichtbar und überzeugend macht.
Webdesign – Die Gestaltung einer Website – Aufbau, Optik, Nutzerführung. Gutes Webdesign sieht nicht nur gut aus, sondern führt Besucher gezielt zum Ziel.
Responsive Design – Eine Website, die sich automatisch an jedes Gerät anpasst – Desktop, Tablet, Smartphone. Heute Pflicht, da die Mehrheit mobil surft.
Landingpage – Eine einzelne, fokussierte Seite mit genau einem Ziel – etwa eine Anfrage. Keine Ablenkung, nur der Weg zur Handlung.
UX (User Experience) – Das gesamte Nutzungserlebnis einer Website – wie einfach, angenehm und zielführend sich der Besuch anfühlt.
UI (User Interface) – Die konkrete Benutzeroberfläche – Buttons, Menüs, Formulare. Das, was der Nutzer sieht und bedient.
Above the Fold – Der Bereich einer Website, der ohne Scrollen sofort sichtbar ist. Hier entscheidet sich in Sekunden, ob jemand bleibt.
Bounce Rate (Absprungrate) – Der Anteil der Besucher, die nach einer Seite wieder gehen, ohne zu interagieren. Hohe Werte deuten auf Probleme hin.
Ladezeit – Wie lange eine Seite zum Laden braucht. Jede zusätzliche Sekunde kostet Besucher und Conversions.
CMS (Content-Management-System) – Ein System wie WordPress, mit dem du Inhalte deiner Website ohne Programmierkenntnisse pflegen kannst.
Domain – Die Internetadresse deiner Website, etwa deinunternehmen.de – deine digitale Hausnummer.
Hosting – Der Speicherplatz im Internet, auf dem deine Website liegt und von dem sie ausgeliefert wird.
SSL-Zertifikat – Die Verschlüsselung, die deine Website sicher macht (erkennbar am „https“ und Schloss-Symbol). Wichtig für Vertrauen und Google-Ranking.
Sitemap – Eine strukturierte Übersicht aller Seiten deiner Website – hilft Besuchern und Suchmaschinen bei der Orientierung.
Wireframe – Ein einfacher Entwurf des Seitenaufbaus, noch ohne Farben und Bilder. Die Skizze, bevor gebaut wird.
Mockup – Eine realitätsnahe Vorschau, wie etwas am Ende aussieht – etwa ein Beitrag auf einem Smartphone gezeigt.
Barrierefreiheit – Die Gestaltung einer Website so, dass auch Menschen mit Einschränkungen sie nutzen können. Zunehmend auch rechtlich relevant.
Die beste Website nützt wenig, wenn niemand sie findet. Diese Begriffe erklären, wie du in Suchmaschinen und KI-Antworten sichtbar wirst.
SEO (Suchmaschinenoptimierung) – Alle Maßnahmen, mit denen deine Website bei Google weiter oben erscheint – ohne für Klicks zu bezahlen. Wirkt langsam, dafür nachhaltig.
SEA (Suchmaschinenwerbung) – Bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen (Google Ads). Wirkt sofort, kostet aber pro Klick.
SEM (Search Engine Marketing) – Der Oberbegriff für SEO und SEA zusammen – alles, was deine Sichtbarkeit in Suchmaschinen betrifft.
Keyword – Ein Suchbegriff, den deine Zielgruppe bei Google eingibt. Die Basis jeder SEO-Arbeit.
Keyword-Recherche – Die systematische Suche nach den Begriffen, die deine Kunden wirklich verwenden – damit deine Inhalte gefunden werden.
Ranking – Die Position deiner Website in den Suchergebnissen. Platz 1 bekommt ein Vielfaches der Klicks von Platz 10.
SERP (Search Engine Results Page) – Die Suchergebnisseite von Google – der Ort, an dem über Sichtbarkeit entschieden wird.
On-Page-SEO – Optimierungen direkt auf deiner Website – Texte, Struktur, Ladezeit, Überschriften.
Off-Page-SEO – Optimierungen außerhalb deiner Website, vor allem Verlinkungen von anderen Seiten (Backlinks).
Backlink – Ein Link von einer fremden Website auf deine. Gilt als Empfehlung und stärkt dein Ranking.
Meta-Description – Der kurze Beschreibungstext, der unter deinem Suchergebnis erscheint. Entscheidet mit, ob jemand klickt.
Local SEO – Optimierung für lokale Suchanfragen wie „Maler in deiner Stadt“. Für regionale Anbieter der wichtigste SEO-Hebel.
Google Unternehmensprofil – Dein kostenloser Eintrag bei Google, der dich in Maps und lokaler Suche sichtbar macht – mit Öffnungszeiten, Bewertungen und Kontakt.
GEO (Generative Engine Optimization) – Die Optimierung dafür, in KI-Antworten (etwa ChatGPT) genannt zu werden. Die nächste Stufe der Auffindbarkeit, ergänzend zu klassischem SEO.
Crawler – Ein Programm von Suchmaschinen, das Websites automatisch durchsucht und für die Suche erfasst. Damit es deine Inhalte versteht, müssen sie klar strukturiert sein.
Organischer Traffic – Besucher, die ohne bezahlte Werbung auf deine Seite kommen – etwa über die Google-Suche. Das nachhaltige Ergebnis guter SEO.
Wenn Reichweite schneller wachsen soll, kommt bezahlte Werbung ins Spiel. Diese Begriffe helfen, Budgets sinnvoll einzusetzen.
Performance-Marketing – Marketing, das auf messbare Ergebnisse ausgerichtet ist – jeder Euro lässt sich einer Wirkung zuordnen.
SMA (Social Media Advertising) – Bezahlte Werbung auf sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook oder LinkedIn – gezielt nach Zielgruppe ausgespielt.
Ad / Anzeige – Eine bezahlte Werbeeinblendung. Im Gegensatz zu organischen Beiträgen erreicht sie gezielt mehr Menschen.
Ad Spend – Das tatsächliche Werbebudget, das an die Plattform (Google, Meta) fließt – getrennt vom Honorar für die Betreuung.
CPC (Cost per Click) – Der Preis, den du pro Klick auf deine Anzeige zahlst.
CPM (Cost per Mille) – Der Preis pro tausend Einblendungen einer Anzeige – relevant, wenn es um Sichtbarkeit statt Klicks geht.
CPL (Cost per Lead) – Was dich ein gewonnener Interessent im Schnitt kostet. Eine der wichtigsten Steuerungsgrößen.
ROAS (Return on Ad Spend) – Wie viel Umsatz jeder Werbe-Euro zurückbringt. Ein ROAS von 4 bedeutet: 4 € Umsatz je 1 € Werbung.
Targeting – Das gezielte Ausspielen von Werbung an genau die Menschen, die du erreichen willst – nach Ort, Interesse, Verhalten.
Retargeting – Werbung, die gezielt Menschen erneut anspricht, die dich schon kennen – etwa Website-Besucher, die nicht angefragt haben.
A/B-Test – Der Vergleich zweier Varianten (etwa zweier Anzeigen), um herauszufinden, welche besser funktioniert. Entscheidungen auf Daten statt Bauchgefühl.
Conversion-Tracking – Die technische Messung, welche Werbung tatsächlich zu Anfragen oder Käufen führt. Ohne Tracking kein verlässliches Performance-Marketing.
Funnel-Optimierung – Das gezielte Verbessern jeder Stufe der Kundenreise, damit aus mehr Interessenten mehr Kunden werden.
Neben Social Media und Web gibt es Kanäle mit besonders hohem Rückfluss – und solche, die im Raum sichtbar machen.
E-Mail-Marketing – Das Versenden gezielter, nützlicher E-Mails an Interessenten und Kunden. Gilt als einer der Kanäle mit dem höchsten Rückfluss je investiertem Euro.
Newsletter – Eine regelmäßige E-Mail an deine Kontakte mit Neuigkeiten, Angeboten oder Inhalten – pflegt die Beziehung über die Zeit.
Open Rate – Der Anteil der Empfänger, die deine E-Mail öffnen. Ein Maß für die Stärke deines Betreffs und deiner Beziehung.
Click Rate – Der Anteil der Empfänger, die in der E-Mail auf einen Link klicken.
OOH (Out of Home) – Werbung im öffentlichen Raum – Plakate, Bushaltestellen, Busse, Bahnhöfe. Sichtbar dort, wo Menschen unterwegs sind.
Print – Gedruckte Werbemittel wie Flyer, Broschüren oder Anzeigen. Trotz Digitalisierung in vielen Regionen weiterhin wirksam.
Podcast – Ein Audioformat für Tiefe und Nähe – Themen werden ausführlich besprochen, die Stimme schafft Vertrauen.
Collateral – Sammelbegriff für unterstützende Werbemittel – Broschüren, Aufsteller, Visitenkarten, Mappen.
Cross-Channel – Das aufeinander abgestimmte Bespielen mehrerer Kanäle, sodass eine einheitliche Botschaft überall wiederkehrt.
Vom ersten Kontakt bis zum treuen Kunden – Vertrieb ist ein Handwerk mit klaren Methoden. Diese Begriffe erklären, wie aus Interesse planbarer Umsatz wird.
Sales / Vertrieb – Der strukturierte Prozess, aus Interesse zahlende Kunden zu machen – von der ersten Ansprache bis zum Abschluss und darüber hinaus.
B2B / B2C – Business-to-Business (Verkauf an Unternehmen) vs. Business-to-Consumer (Verkauf an Endkunden). B2B hat längere Zyklen und mehrere Entscheider.
Sales Funnel – Das Bild vom Trichter: viele Interessenten oben, wenige Abschlüsse unten. Zeigt, wo Kontakte auf dem Weg zum Kauf verloren gehen.
Pipeline – Die Gesamtheit aller laufenden Verkaufschancen, geordnet nach Phase. Eine gesunde Pipeline ist die Grundlage planbarer Umsätze.
Lead (Sales) – Ein Kontakt mit potenziellem Interesse. Noch kein Kunde, aber ein Ansatzpunkt – je nach Reifegrad kalt, warm oder heiß.
MQL / SQL – Marketing Qualified Lead (durch Marketing vorqualifiziert) vs. Sales Qualified Lead (vom Vertrieb als kaufbereit bestätigt). Die saubere Übergabe entscheidet über Effizienz.
Qualifizierung – Das frühe Prüfen, ob ein Lead wirklich passt – Bedarf, Budget, Zeitpunkt, Entscheidungsmacht. Spart Zeit auf beiden Seiten.
BANT – Ein klassisches Qualifizierungsraster: Budget, Authority (Entscheidungsmacht), Need (Bedarf), Timing. Schnelle Ersteinschätzung, ob sich ein Deal lohnt.
MEDDPICC – Ein tiefes Qualifizierungsframework für komplexe B2B-Deals: Metrics, Economic Buyer, Decision Criteria, Decision Process, Paper Process, Identified Pain, Champion, Competition. Deckt auf, was einen Abschluss wirklich trägt oder blockiert.
SPIN Selling – Eine Gesprächsmethode über vier Fragetypen – Situation, Problem, Implication, Need-Payoff. Führt den Kunden selbst zur Erkenntnis seines Bedarfs, statt ihn zu überreden.
Challenger Sale – Ein Vertriebsansatz, bei dem man den Kunden mit einer neuen Sicht auf sein Problem herausfordert (teach, tailor, take control) – statt nur Beziehungen zu pflegen.
Command of the Message (CoM) – Ein Framework für eine konsistente, wertorientierte Verkaufsbotschaft – alle im Team erklären Nutzen und Differenzierung gleich, entlang der Kunden-Pains.
Solution Selling – Verkauf über die Lösung eines konkreten Problems statt über Produktmerkmale. Der Bedarf des Kunden steht im Zentrum, nicht der Katalog.
Value Selling – Verkaufen über den messbaren Mehrwert (Zeit, Geld, Risiko), den eine Lösung stiftet – nicht über den Preis. Macht Investitionen begründbar.
Discovery Call – Das strukturierte Erstgespräch, in dem man Bedarf, Kontext und Entscheidungsweg des Kunden versteht – die Grundlage für ein passendes Angebot.
Buying Center – Die Gruppe aller an einer B2B-Kaufentscheidung Beteiligten – Entscheider, Anwender, Einkauf, Gegenspieler. Wer sie nicht kennt, verliert Deals im Verborgenen.
Economic Buyer – Die Person mit dem Budget und der finalen Entscheidungsmacht. Ohne ihren Rückhalt bleibt jeder Deal wackelig.
Champion – Ein Fürsprecher auf Kundenseite, der intern für die Lösung wirbt und Türen öffnet. Der wichtigste Verbündete in komplexen Deals.
Pain Point – Ein konkretes Problem des Kunden, das Kosten oder Frust verursacht. Je klarer der Pain, desto klarer der Wert einer Lösung.
Value Proposition – Das Nutzenversprechen: Warum genau diese Lösung, für genau diesen Kunden, gerade jetzt. Der Kern jeder überzeugenden Argumentation.
Objection Handling – Der souveräne Umgang mit Einwänden – nicht wegdiskutieren, sondern verstehen und in Klarheit verwandeln. Oft der Moment, in dem ein Deal kippt oder hält.
Closing – Der Abschluss – die klare, saubere Überführung von Interesse in eine Entscheidung. Kein Trick, sondern die logische Folge guter Vorarbeit.
Follow-up – Das konsequente Nachfassen nach Erstkontakt, Angebot oder Gespräch. Die meisten Abschlüsse entstehen erst nach mehreren Kontaktpunkten – wer nicht nachfasst, überlässt den Deal dem Wettbewerber, der es tut.
Speed-to-Lead – Die Zeit zwischen eingehender Anfrage und deiner ersten Reaktion. Wer in 5 Minuten antwortet statt in 30, hat eine 21-fach höhere Chance auf Qualifizierung – der am meisten unterschätzte Umsatzhebel.
Cost of Doing Nothing (CoDN) – Die Kosten des Nichtstuns: Was es ein Unternehmen kostet, ein Problem nicht zu lösen – entgangener Umsatz, verlorene Zeit, verpasste Chancen. Das stärkste Verkaufsargument, weil Verluste psychologisch doppelt so schwer wiegen wie Gewinne.
Urgency (Dringlichkeit) – Der Grund, warum ein Kunde jetzt handeln sollte statt irgendwann. Echte Urgency entsteht aus dem Geschäft des Kunden (Fristen, Kosten, Wettbewerb) – nicht aus künstlichem Rabattdruck.
Stakeholder-Management – Die bewusste Arbeit mit allen Beteiligten einer Kaufentscheidung: Wer entscheidet, wer beeinflusst, wer blockiert? Im B2B kaufen selten Einzelne – wer nur einen Kontakt pflegt, verliert beim ersten Personalwechsel.
Gatekeeper – Die Person, die den Zugang zum Entscheider kontrolliert – vom Vorzimmer bis zum Teamlead. Profis behandeln Gatekeeper als Verbündete, nicht als Hindernis.
Mutual Action Plan (MAP) – Ein gemeinsamer Fahrplan von Anbieter und Kunde bis zum Abschluss: Schritte, Verantwortliche, Termine. Macht den Kaufprozess beidseitig verbindlich und deckt Stillstand früh auf.
Win Rate (Abschlussquote) – Der Anteil gewonnener Deals an allen Verkaufschancen. Eine der drei Stellschrauben für planbaren Umsatz – neben Anzahl der Anfragen und Auftragswert (probier es im Anfragen-Rechner).
Social Selling – Vertrauensaufbau und Anbahnung über soziale Netzwerke wie LinkedIn – durch sichtbare Expertise und echte Interaktion statt Kaltakquise-Nachrichten im Minutentakt.
CAC (Customer Acquisition Cost) – Die Kosten, um einen neuen Kunden zu gewinnen. Muss im gesunden Verhältnis zum Wert des Kunden stehen.
CLV / LTV – Customer Lifetime Value – der Gesamtwert, den ein Kunde über die gesamte Beziehung bringt. Zeigt, wie viel Akquise sich lohnt.
ARR / MRR – Annual bzw. Monthly Recurring Revenue – der planbare, wiederkehrende Umsatz. Die zentrale Kennzahl für Geschäftsmodelle mit Abo oder Retainer.
NRR (Net Revenue Retention) – Wie sich der Umsatz mit Bestandskunden entwickelt – inklusive Ausbau und Abwanderung. Über 100 % heißt: Wachstum allein aus dem Bestand.
Customer Retention – Die Fähigkeit, Kunden langfristig zu halten. Günstiger als Neugewinnung – und ein starkes Signal für echten Mehrwert.
Churn – Die Abwanderungsrate – welcher Anteil Kunden in einem Zeitraum abspringt. Hoher Churn frisst jedes Neugeschäft auf.
Upselling / Cross-Selling – Bestandskunden mehr (Upsell) oder Ergänzendes (Cross-Sell) verkaufen. Der effizienteste Wachstumshebel, weil Vertrauen schon besteht.
Sales Enablement – Alles, was den Vertrieb wirksamer macht – Playbooks, Trainings, Tools, Inhalte. Sorgt dafür, dass jeder im Team auf hohem Niveau verkauft.
Go-to-Market (GTM) – Die Strategie, wie ein Angebot in den Markt kommt – Zielsegmente, Kanäle, Botschaft, Preise. Der Fahrplan von der Idee zum ersten Umsatz.
Sales Cycle – Die Dauer von der ersten Ansprache bis zum Abschluss. Ihn zu kennen und zu verkürzen, macht Umsätze planbar.
CRM (Customer Relationship Management) – Ein System, das alle Kundenkontakte, Deals und Aktivitäten bündelt – das Rückgrat eines strukturierten Vertriebs.
Forecast – Die Umsatzprognose auf Basis der Pipeline und ihrer Abschlusswahrscheinlichkeiten. Grundlage für Planung und Ressourcen.
Du willst einen Begriff auf dein Unternehmen anwenden? Sprich uns an – wir übersetzen jedes dieser Themen in konkrete Schritte für deinen Markt.